Google Ads belastet Ihr Zahlungsprofil, während Ihre Kampagnen laufen. Deshalb müssen Ihre Kartendaten korrekt eingerichtet sein, bevor Ihre Anzeigen geschaltet werden. Diese Anleitung erklärt, was Sie benötigen, wie Sie eine virtuelle Coinepay-Karte bei der Registrierung oder in Ihren Zahlungseinstellungen hinzufügen und wie Sie die häufigsten Ursachen für die Ablehnung einer Karte beheben.
Bevor Sie beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie sich bei Coinepay registriert und die Identitätsprüfung (KYC) abgeschlossen haben. Sie können Ihr Konto erstellen und alles über die iOS-App, die Google Play-App oder das rund um die Uhr verfügbare Self-Service-Dashboard verwalten. Jede virtuelle Coinepay-Karte hat eine eigene Kartennummer, ein Ablaufdatum und einen CVV-Code.
Was Sie vor der Zahlung benötigen
- Ein Google-Konto und Zugriff auf die Google Ads-Oberfläche.
- Ein verifiziertes Coinepay-Konto mit einer aktiven virtuellen Karte und verfügbarem Guthaben.
- Ihre tatsächlichen geschäftlichen oder persönlichen Rechnungsdaten, einschließlich der mit Ihrem Zahlungsprofil verknüpften Rechnungsadresse.
- Das richtige Land und die richtige Währung für die Abrechnung, da davon abhängt, welche Zahlungseinstellungen und Zahlungsmethoden Google Ihnen anzeigt.
Verwenden Sie durchgehend Ihre echte Identität und Ihre tatsächlichen Rechnungsdaten. Google überprüft Zahlungsdaten, und nicht übereinstimmende oder ungenaue Angaben gehören zu den häufigsten Ursachen für eine fehlgeschlagene Abbuchung.
Die Zahlungseinstellungen von Google Ads verstehen
Google Ads bietet keine Abonnements mit festen Preisstufen an. Stattdessen gibt es Zahlungseinstellungen, die von Ihrem Land und Ihrer Währung für die Abrechnung sowie von der Berechtigung Ihres Kontos abhängen:
- Nachträgliche Zahlung (früher automatische Zahlungen): Google belastet Sie, nachdem Ihre Anzeigen geschaltet wurden – am Ersten des Monats oder sobald Ihr Konto den Zahlungsgrenzwert erreicht, je nachdem, was zuerst eintritt.
- Vorauszahlung (früher manuelle Zahlungen): Sie zahlen Guthaben ein, bevor Anzeigen geschaltet werden. Sobald es aufgebraucht ist, werden die Anzeigen nicht mehr geschaltet. Für eine Zahlung kann ein Mindestbetrag gelten. Beachten Sie, dass die Vorauszahlung unter anderem in den USA und Kanada nicht verfügbar ist.
- Monatliche Rechnungsstellung: ein genehmigter Kreditrahmen für berechtigte Unternehmen, keine kartenbasierte Option. Laut Google werden Kreditkartenzahlungen für diese Rechnungen nicht akzeptiert.
Google gibt an, dass es keinen Mindestbetrag gibt, den Sie ausgeben müssen. Bei den meisten Kampagnen liegt Ihr monatliches Ausgabenlimit bei etwa dem 30,4-Fachen Ihres durchschnittlichen Tagesbudgets; die Kosten an einem einzelnen Tag können das Doppelte dieses Durchschnittswerts erreichen. Das sind durch Ihr Budget festgelegte Ausgabenlimits, keine Preise.
Schritt für Schritt: Ihre Coinepay-Karte hinzufügen und bezahlen
- Melden Sie sich bei Google Ads an und beginnen Sie mit der Einrichtung Ihres Kontos. Sie können Unternehmensdaten hinzufügen und Kampagnenziele sowie ein Budget auswählen oder ein Konto ohne Kampagne erstellen.
- Wählen oder erstellen Sie bei entsprechender Aufforderung ein Zahlungsprofil und geben Sie Ihr Land für die Abrechnung ein. Diese Auswahl ist wichtig und kann später in der Regel nicht mehr geändert werden.
- Wählen Sie Ihre Zahlungseinstellung (nachträgliche Zahlung oder, sofern verfügbar, Vorauszahlung) und anschließend die Kartenoption als Zahlungsmethode.
- Geben Sie die Nummer, das Ablaufdatum und den CVV-Code Ihrer virtuellen Coinepay-Karte genau so ein, wie sie in der Coinepay-App oder im Dashboard angezeigt werden.
- Geben Sie die Rechnungsadresse ein, die mit Ihrem Zahlungsprofil übereinstimmt, und wählen Sie dann Senden.
- Google kann eine vorübergehende Kartenautorisierung vornehmen oder eine kleine, erstattungsfähige Vorauszahlung zur Verifizierung einziehen, um zu bestätigen, dass die Karte funktioniert. Stellen Sie sicher, dass Ihr Coinepay-Guthaben dafür ausreicht.
Wenn Sie Ihre Karte später überprüfen oder ändern möchten, gehen Sie zu Abrechnung → Einstellungen. Dort finden Sie Angaben zum Zahlungspflichtigen, Zahlungseinstellungen und Zahlungsmethoden. Unter Abrechnung → Übersicht sehen Sie Guthaben, Belastungen und den Zahlungsstatus.
Wichtige Einschränkung beim Kartentyp: zuerst prüfen
Welche Kartennetzwerke Google unterstützt, variiert je nach Land. In den Hinweisen von Google für das Vereinigte Königreich sind Visa- und Mastercard-Kredit- und Debitkarten aufgeführt. Eine einheitliche weltweite Liste akzeptierter Karten wird nicht veröffentlicht. Maßgeblich sind daher die Optionen, die in Ihrem eigenen Konto angezeigt werden.
Entscheidend ist: Laut Google werden Prepaid-Karten für die nachträgliche Zahlung nicht akzeptiert. In Indien können Visa und Mastercard gespeichert werden. RuPay kann für einzelne Zahlungen verwendet, aber nicht gespeichert werden. American Express, Diners und Discover werden dort für Google Ads nicht unterstützt.
Da die Akzeptanz vom Typ und Netzwerk Ihrer Karte abhängt, wenden Sie sich an den Coinepay-Support, um zu bestätigen, dass Ihre Karte die Anforderungen von Google erfüllt, bevor Sie sich bei der Abrechnung darauf verlassen. Sie erreichen das Team über den Coinepay-Support oder auf Telegram.
Ausgaben mit einer eigenen Karte pro Konto verwalten
Wenn Sie mehrere Werbekonten betreiben, können Unternehmen mit Coinepay für jedes Konto eine eigene virtuelle Karte ausstellen und pro Karte ein individuelles Ausgabenlimit festlegen. Eine eigene Karte für jedes Google Ads-Konto erleichtert es, Belastungen abzugleichen, das finanzielle Risiko pro Konto zu begrenzen und unerwartete Kartenablehnungen schnell zu erkennen.
Fehlerbehebung: Warum eine Kartenzahlung bei Google Ads abgelehnt wird
Wenn eine neu hinzugefügte Karte nicht belastet werden kann, zeigt Google möglicherweise eine Fehlermeldung an, die Sie auffordert, die Kartendaten zu korrigieren oder eine andere Zahlungsmethode auszuwählen. Google nennt die folgenden häufigen Gründe für eine Ablehnung. Unter Abrechnung → Übersicht wird der Ablehnungsgrund angezeigt, sofern er verfügbar ist. Andernfalls müssen Sie bei Ihrem Kartenaussteller nachfragen.
| Ursache | Was Sie tun können |
|---|---|
| Unzureichendes Guthaben | Prüfen Sie Ihr Coinepay-Guthaben in der App und laden Sie es so auf, dass es für die Abbuchung und eine mögliche Autorisierung zur Verifizierung ausreicht. |
| Kredit- oder Transaktionslimits überschritten | Wenn Sie in Coinepay ein Ausgabenlimit pro Karte festgelegt haben, erhöhen Sie es oder verteilen Sie Ihre Ausgaben auf Ihre dafür vorgesehenen Karten. |
| Falsche Kartennummer oder falscher CVV-Code | Geben Sie Kartennummer, Ablaufdatum und CVV-Code erneut ein, genau wie in Ihren Coinepay-Kartendaten angezeigt. |
| Karte abgelaufen | Prüfen Sie, ob die Karte noch gültig ist. Falls sie abgelaufen ist, ersetzen Sie sie unter Abrechnung → Einstellungen. |
| Rechnungsadresse stimmt nicht überein | Stellen Sie sicher, dass die Adresse in Ihrem Google-Zahlungsprofil mit Ihren tatsächlichen Rechnungsdaten übereinstimmt. |
| Einschränkungen für Online- oder internationale Transaktionen | Prüfen Sie, ob die Karte für Online-Käufe und internationale Käufe freigeschaltet ist. Sehen Sie in Ihren Coinepay-Einstellungen nach oder fragen Sie den Support. |
| Erforderliche Authentifizierung fehlgeschlagen (3-D Secure) | Schließen Sie jede Verifizierung ab, zu der Google oder der Kartenaussteller Sie auffordert, und stellen Sie sicher, dass Sie die Aufforderung auf Ihrem registrierten Gerät empfangen können. |
Wenn die Zahlung nach diesen Prüfungen weiterhin abgelehnt wird, lassen Sie sich vom Coinepay-Support bestätigen, dass Ihre Karte für die Abrechnung bei Google Ads geeignet ist, und prüfen Sie bei Google, ob Ihr Land und Ihre Währung für die Abrechnung korrekt sind.
Hinweise zu Regionen und Berechtigung
Aufgrund von Sanktionen steht Google Ads Werbetreibenden auf der Krim, in Kuba, im Iran, in Nordkorea sowie in den sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk nicht zur Verfügung. Aktualisierte Google Ads-Nutzungsbedingungen traten am 1. Juli 2026 in Kraft. In einigen Regionen enthalten sie in den Zahlungsbestimmungen Hinweise auf regulatorische oder gebietsspezifische Gebühren. Google hat außerdem darauf hingewiesen, dass PayPal für neue Konten mit nachträglicher Zahlung vorübergehend nicht verfügbar ist und dass Boleto für neue Konten in Brasilien vorübergehend nicht verfügbar ist, mit Ausnahme von Konten mit monatlicher Rechnungsstellung. Richten Sie sich stets nach den Optionen, die in Ihrem eigenen Konto angezeigt werden.
Kündigung und Erstattungen
Ein Administrator kann das Konto jederzeit über Verwaltung → Einstellungen → Kontostatus → Mein Konto kündigen kündigen. Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis die Anzeigenschaltung endet. Bereits entstandene Kosten bleiben zahlbar. Erstattungsfähiges, nicht verbrauchtes Guthaben wird nach der Kündigung in der Regel an die ursprüngliche Zahlungsmethode zurückgezahlt. Google veranschlagt für eine Erstattung nach Kündigung 4 bis 12 Wochen; in separaten Hinweisen gibt Google an, dass Kartenerstattungen üblicherweise innerhalb von zwei Wochen bearbeitet werden, zuzüglich der Bearbeitungszeit der Bank. Berechtigte aktive Konten können unter Abrechnung → Übersicht die Erstattung eines positiven Guthabens beantragen. Google schließt Erstattungen für aktive Konten jedoch in Argentinien, Brasilien, China, Indien, Mexiko, Russland, Südkorea, Taiwan und der Ukraine aus. Lassen Sie Ihre Coinepay-Karte aktiv, bis eine etwaige Erstattung eingegangen ist.
Preise auf den offiziellen Seiten von Google prüfen
Die Kosten für Google Ads hängen von Ihren Geboten, Ihrem Budget und der Anzeigenauktion ab. Deshalb lässt sich hier kein Standardpreis nennen. Prüfen Sie aktuelle Preise, Gebühren und die Verfügbarkeit auf den offiziellen Google Ads- und Support-Seiten für Ihr Land und verwalten Sie Ihre Karte und Ihr Guthaben in der Coinepay-App. Einige Dienste sind nicht in jedem Rechtsgebiet verfügbar. Dienste im Zusammenhang mit virtuellen Vermögenswerten stehen Einwohnern des chinesischen Festlands nicht zur Verfügung.
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FAQ
Kann ich eine virtuelle Coinepay-Karte für Google Ads verwenden?
Sie können die Nummer, das Ablaufdatum und den CVV-Code Ihrer virtuellen Coinepay-Karte unter Google Ads Abrechnung → Einstellungen eingeben. Ob die Karte akzeptiert wird, hängt von ihrem Typ und Netzwerk ab. Google akzeptiert keine Prepaid-Karten für die nachträgliche Zahlung. Wenden Sie sich an den Coinepay-Support, um zu bestätigen, dass Ihre Karte diese Anforderung erfüllt, bevor Sie sich darauf verlassen.
Wo kann ich meine Karte in Google Ads hinzufügen oder ändern?
Unter Abrechnung → Einstellungen finden Sie Angaben zum Zahlungspflichtigen, Zahlungseinstellungen und Zahlungsmethoden. Unter Abrechnung → Übersicht sehen Sie Guthaben, Belastungen, den Zahlungsstatus und einen etwaigen Ablehnungsgrund.
Warum wurde meine Kartenzahlung bei Google Ads abgelehnt?
Häufige Ursachen sind unzureichendes Guthaben, überschrittene Limits, eine falsche Kartennummer oder ein falscher CVV-Code, eine abgelaufene Karte, eine nicht übereinstimmende Rechnungsadresse, Einschränkungen für Online- oder internationale Transaktionen oder eine fehlgeschlagene 3-D-Secure-Authentifizierung. Prüfen Sie Ihr Coinepay-Guthaben und Ihre Karteneinstellungen. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich zur Klärung an den Support.
Hat Google Ads einen festen Abonnementpreis?
Nein. Google Ads bietet statt fester Preisstufen verschiedene Zahlungseinstellungen: nachträgliche Zahlung, Vorauszahlung oder monatliche Rechnungsstellung. Die Kosten hängen von Ihrem Budget, Ihren Geboten und der Anzeigenauktion ab. Prüfen Sie die offiziellen Preisseiten von Google für Ihr Land.
Wie funktionieren Erstattungen, wenn ich Google Ads kündige?
Ein Administrator kann das Konto über Verwaltung → Einstellungen → Kontostatus kündigen. Erstattungsfähiges, nicht verbrauchtes Guthaben wird in der Regel an die ursprüngliche Zahlungsmethode zurückgezahlt. Google veranschlagt dafür 4 bis 12 Wochen. Lassen Sie Ihre Coinepay-Karte aktiv, bis die Erstattung eingegangen ist.
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